our nächstes Treffen findet am freitag, den 18. November 2005 statt. Wie
immer ab 20:00 Uhr im New Florida (Wedding) in der Wiesenstr. 29 (U-Bhf Nauener
Platz / U-Bhf Pankstr. / S-Bhf Wedding)
hallo, weil dieses ein html basierter weblog ist, und ihr eure beiträge
auch mit html layouten müsst, hier die einfachsten html codes:
<strong></strong> fett
<em></em> italic
<h1></h1> <h2></h2> <h3></h3>
h1
h2
h3
überschriften (verschiedene grössen)
Mit diesen Befehlen müsst ihr die zu layoutenden Textteile umfassen, also:
<strong>Das ist fett</strong> sieht so aus: Das ist fett
oder <strong>Das ist fett,<em> fett und kursiv<strong> und
nur kursiv</em> sieht so aus: Das ist fett, fett und kursiv,
und nur kursiv
<br> break, also return, ohne diesen befehl läuft der text einfach
durch.
oder:
<p> für einen Absatz
links
Einen hyperlink legt ihr wie folgt an:
<a href="link">description of the link</a>
<a href="www.jackie-inhalt.net" target="_blank">Dieses
ist ein link zu Jackie Inhalt</a> --> Dieses
ist ein link zu Jackie Inhalt
target="_blank" bedeutet das sich der link auf einer neuen seite im
browser öffnet.
einen e-mail link legt ihr wie folgt an:
im prinzip genau so wie einen hyperlink, nur das ihr mailto:
vor die e-mail adresse setzen müsst
<a href="mailto:ag_inhalt@yahoo.de">ag_inhalt@yahoo.de</a>
--> ag_inhalt@yahoo.de
http://www.wikipedia.org
Precarity is a condition of existence without predictability or security, generally with regards to an individuals material or psychological welfare. Precarity increases in late-capitalism as nations shift from manufactory to service and information based economies.
Milan-based organizer Alex Foti, formerly of the Italian flexwork syndicate ChainWorkers, identifies two types of workers afflicted by precarity, "chainworkers (being workers in malls, shopping centers, hypermarts, and in the myriad of jobs in logistics and selling in the metropolis) and what we call brainworkers (cognitive labourers, programmers, freelancers who possess individual value on the labour market but do not yet have a collective force or subjectivity with social rights - that is, they might make above- standard wages but if they lose their job they are thrown into poverty)."
The following lines are trying to bring together some threads around the projected exhibition at KunstHalleExnergasse. I will give an overview of the many discussions and thoughts that took place over the last months in the different places where some of us live and work and at occasions where we had the chance to meet and exchange. Reflecting on the informal discourse that has happened and trying to project some vectors into the next months I have both a feeling of an enormous potential and of being overwhelmed by excessive demands. Probably it goes together well haha. So here's another sketch that many of you hopefully engage in - to actually produce something great in march 2005.
zitate, die ich heute beim durchstöbern einer alten kunstforum ausgabe auf einem längst vergessenen, vergilbtem zettelchen fand... foucault lässt grüßen!
wir stecken nie völlig in der falle der macht:
unter bestimmten bedingungen und mit einer präzisen strategie kann man immer ihren zugriff abwenden.
der mikrobereich / detailbereich der macht ist der ort,
von dem aus veränderungen der gesellschaft in gang gesetzt werden können.
ohne die veränderung der scheinbar belanglosen, weil privaten praktiken, gibt es keine veränderung der gesellschaftlichen bedingungen.
Angstfreiheit
ist eine Eigenschaft freier und gleichberechtigter zwischenmenschlicher
Beziehungen. Ihrer Verwirklichung steht die Tatsache entgegen, daß
gesellschaftliche Räume selten frei von Ängsten sind. Dieseschränken die Handlungsmöglichkeiten
der Anwesenden ein und verhindern Veränderungen. Die Forderung nach der
Angstfreiheit des sozialen Raums IUIF beinhaltet die Hoffnung, sich zumindest
einen Teil dieser Möglichkeiten zurück zu erkämpfen. Angstfreiheit kann kein
endgültig zu erreichender Zustand sein, da soziale Beziehungen zu sehr in
Bewegung begriffen sind. Angstfreiheit wird von uns eher als Prozess
verstanden, zu dem alle Beteiligten unterschiedlich aber kontinuierlich
beitragen können und müssen.
"Angst auf allen Seiten, der Regisseur
hat Angst, dass er seinem Erfolg nicht gerecht wird, oder noch keinen hatte,
jetzt einen haben muss, der Schauspieler hat Angst vor dem Regisseur, der
Kritik, vor sich selber - Angst allerorten. Auch ich habe Angst, deshalb
versuche ich, in meiner Arbeit angstfreie Räume herzustellen." Formal das
Alltägliche betonen; Thomas Ostermeier gegen Theater als Angstveranstaltung
Die Folgen von Angst sind vielfältig:.
Chancen
Angstfreie Räume sind eine Voraussetzung für
spielerischen Umgang mit etwas.
Fehler machen, Risiken eingehen können, weil
keine Risiken da sind: entstehung von neuem durch Experiment. die Möglichkeit
(die Freiheit) haben, sich zu blamieren! Wer sich lustvoll blamieren kann, ist
wirklich unabhängig, wirklich frei von Konventionen! gesellschaftliche Wirkung:
befreiende Wirkung, Schutz vor der Erstarrung einer Organisation, Angst
ermöglicht es anderen, Herrschaft aus zu üben; Angst führt zu Selbstzensur,
Angst erzeugt Zwang undDruck (und
wird durch diese erzeugt), Angst schränkt ein und nimmt uns die Möglichkeit, so
zu handeln, wir wir eigentlich wollen
Wie lassen sich angstfreie Räume
herstellen?
Es finden sich Existenzängste und
Versagensängste, Ängste, bestimmten Konventionen und Erwartungen nicht zu
entsprechen und sich zu blamieren, Angst davor, nicht akzeptiert zu werden oder
Angst davor, etwas zu verlieren. Folgen von Angst: sich nicht zugehörig fühlen,
sich nicht einbringen können, Einschränkung hinsichtlich der Vielfalt des
Denkens, was erzeugt Angst: Herrschaftsgehabe, sprachliche Inklusionen/
Exklusionen, Eitelkeiten, sich selbst zu ernst nehmen, falscher Respekt?
Es ist ja auch so, das unheimlich große
Anstrengungen aufgewendet werden müßen, um nach außen einen bestimmten Anschein
zu erwecken. Oft entspricht dieser Anschein im Grunde gar nicht den Inhalten,
sichert einem aber in einem gesellschaftlichen Rahmen und in einem bestimmten
Maße vor Angriffen und Infragestellungen der eigenen Position. Die Einhaltung
bestimmter gesellschaftlicher Konventionen erleichtert soziale Interaktion,
beschränkt aber auch, weil man einem bestimmten, von Aussen definierten Bild
entsprechen muß.
Welches Verhalten verhindert Angst: sich
selbst nicht zu ernst nehmen (was nicht heißt, das eigene Handeln und dessen
Ergebnisse nicht ernst zu nehmen) eswohl so, daß man sich diese Fähigkeit auch erst einmal leisten können
muß (vergl. ökonomische Angst). Andererseits ist es eben auch eine
Verpflichtung derjenigen, die es sich leisten können (und die dabei oft von
Anderen profitieren), zu der Schaffung angstfreier Räume beizutragen, anstatt
nur, getrieben von der eigenen Zukunftsangst, ihr persönliche Fortkommen in den
Mittelpunkt zu stellen. es ist die Aufgabe jener, die herrschaftliches Handeln
wahrnehmen und sich in der entsprechenden Position sehen, dagegen Position zu
beziehen und einschüchternde Repräsentationspraktiken zu identifizieren und
boykottieren. Bruchstellen einbauen, Druck abbauen durch bewußtes Blamieren,
Unfertiges akzeptieren, zu Fehlern stehen,
http://www.schickytapes.biz/jackie-inhalt/main.html Untitled Document
Wie kann eine Idee Gesellschaft gestalten?
Die informell university in foundation (IUIF)ist keine Institution, sondern ein
gelebter Ansatz – eine Idee in der Interesse und Präsents den aktiv
handendelden Sozialkörper ausmacht. Es geht darum Freiräume zu schaffen
um sein eigenes Umfeld, seine Gemeinschaft und sein eigens Denken selbst und von
dem gesellschaftlichen ökonomisierungs Druck unabhängig zu formen. Als
solches ist die IUIF eine Art Feldschnittstelle zwichen aktiven menschlichen Feldern,
in der Diskussion und Austausch von Gedanken und Ressourcen Freiräume matrieller
und immatrieller Art schafft . Im Sinne der IUIF aktiv zu sein , heißt durch
reflektierende und aus der Reflektion handelden präsents in einen hetrogenen
experimentellen Umwelt(-feld)gestalltungsprozeß zu tretten.
Wichtig ist, das der Sozialkörper IUIF für partzipation offen ist und
bleibt ohne den Fokus und die Konzentration dadurch zu verlieren . Die IUIF ist
keine Dienstleistung die konsumiert werden kann, da sie sich durch aktivität
definiert.
Teil der informellen Universität in gründung zu sein, erfordert nicht
mehr als aktive Präsents und Interesse.
Als aktiver Sozialkörper ist die IUIF ständig an Vernetzung mit gleichgesinnten
anderen Sozialkörpern interessiert und ist außerdem darum bemüht
durch Aktion andere Menschen zu aktivieren um größere Prozesse auslösen.
Die IUIF ist Basisdemokratisch und unhierarchisch organisiert.
Da sie sich aber auf keinen festen sondern auf einen dynamischen Aktivkörper
bezieht, ist der basisdemokratische Ansatz anwesenheitsorientiert.
v1
Im Begriff gelebte Bildung stecken zwei Aspekte:
zum einen ein universalistischer
oder gesamtheitlicher Anspruch an Wissen und Zusammenhänge mit dem Zweck
komplexe Zusammenhänge zu begreifen und die Fähigkeit zu entwickeln
seine Umwelt zu gestalten.(-> studium generale)
zum zweiten eine Bildung die direkt in die Alltagspraxis eingreift, diese versucht
zu verändern und Fragen aufgreift die aus eben dieser entstehen.
v2
Das Feld der gelebten Bildung umfasst ein unmittelbar aus dem alltäglichen
Fragestellungen resultierendes Denken und Fragen (also auch praktisches Wissen
zu survival Fragen z.B) sowie ein sinngebendes reflexives Denken, das von einem
unmittelbarem Produktionszwang entkoppelt ist. Im Gegensatz aber zum bürgerlichen
kontemplativen Diskurs, geht es darum das eigene Handeln zu reflektieren, Motivationen
für das eigene Handeln zu finden und zu entwickeln und einen Raum zu schaffen
in dem ein kritischer Ansatz erst möglich wird. Das beinhaltet auch den
Raum zum ausprobieren und Scheitern. Gelebte Bildung erzeugt sinngebende Handlung.
Etwas das gelebt wird verlangt wahrscheinlich ein gewisses genuines Interesse,
ein Interesse das von innen heraus kommt, und nicht Zweck der Erlangung von
Ruhm, gehobener Stellung und der daraus resultierenden materiellen Erwerbung
von einer Statussymbolen dient.
dafür müssen wir jedoch so ne art mappe zusammenstellen.
jeder teilnehmer hat 1qm platz um seine inhalte, aktionen,
ideen... zu vermitteln.
als zeitraum für die mappenvorbereitung haben wir uns auf
den
15. bis einschl. 18. september
geeinigt.
die session wird ganztägig sein.
zu tun ist:
dokumentationen von iuif aktionen
aufbereiten
texte zu diesen verfassen
das thesenpapier ausarbeiten
format fragen lösen
...
wer lust hat mitzuarbeiten, sollte dies unter ag_inhalt@yahoo.de , spätestens bis zum freitag,
den 10.09.mitteilen, damit wir wissen,
mit wieviel jackies zu rechnen ist an diesen tagen.
ihr könnt natürlich auch nur einen tag, oder je abends
mitarbeiten. also falls ihr nicht an allen drei tagen vollzeit da sein könnt,
dann trotzdem bescheid sagen, wann und für wielange ihr kommen könnt.
hoffe wir sehen uns dann, voraussichtlich in der lüderitz
13.
es sind also noch einige begriffe zu erläutern und im
kontext der iuif zu untersuchen.
als richtlinie haben wir uns dafür entschieden pro gewählten
begriff 5 sätze (mind.) aufzuschreiben. wem etwas zu diesen begrfiffen
einfällt, wobei man natürlich auch begriffe bearbeiten kann die schon von ner
anderen person bearbeitet werden, kann das bis zumfreitag, den 10.9. tun.
am abend des 10.9. werden dann alle essays von den
bearbeitenden personen in den blogger gestellt. ab diesem zeitpunkt stehen sie
zur diskussion frei. die diskussion wird über den blogger stattfinden. das ist
wichtig, um möglichst transparent und gleichberechtigt an den inhalten arbeiten
zu können.
bis zum 15.9. sollten die essays dann soweit ausgearbeitet
sein, dass man zu diesem datum mit der niederschrift beginnen kann.
kurz:
mind. 5 sätze
zu einem oder mehreren begriffen
bis zum 10. september
dann abends in den blogger
DISKUSSION
also falls ihr ein thema bearbeiten wollt, dann schickt das
doch bitte per rundmail an alle weiter. damit alle ungefähr im schilde sind,
was von wem thematisiert wird. die liste ist jedochnicht zwingend. wenn euch weitere begriffe einfallen, die im
rahmen der iuif von bedeutung sind, dann ergänzt die obige liste und schreibt
dazu euren essay.
bei unserem letzten treffen, freitag 3.9., wurde folgendes
diskutiert:
der name IUIF
entschieden wurde, dass der ursprüngliche name „informelle
universität in gründung“ in die abkürzung mit aufgenommen wird.
also
„informal university in foundation”: IUIF
wir fanden, dass die ergänzung „in foundation“, dem sich
immer wieder verändernden charakter - je nach aktuellem schwerpunkt- besser
gerecht wird... die informelle universität als etwas, dass sich ständig im
prozess und in gründung befindet...
organisation von TREFFEN
aus gegebenem anlass, wurde die akademische stunde auf akademische 20 min. reduziert. also 20 min.nach der
abgesprochenen treffzeit, werden in zukunft die sitzungen anfangen. alle, die
später dazu kommen, werden am ende des treffens –oder während der kaffeepauese-in form einer kurzen wiederholung der
besprochenen inhalte aufm laufenden gehalten.
wünschenswert ist auch eine konkrete
zu- oder absage zu sitzungen.
dieser punkt ist von niemandem persönlich zunehmen. es geht dabei in erster linie darum,
dass wir alle in der regel wenig zeit haben und wartezeiten von 1-2 stunden,
bei den betroffenen immer mehr frust auslöst. hinzu kommt, dass sehr wenig zeit
und energie für effizientes arbeiten übrig bleibt.
KOMMUNIKATION
es wird sehr bald eine neue liste mit e-adressen und
t.nummern rundgschickt.
die liste kann noch erweitert werden.
geplant ist daraufhin eine telefonkette
zubilden, um:
spontane, schnelle mitteilungen zu machen
kurzfristige absprachen zu vereinfachen
....
BLOGGER
da immer mehr wichtige information über den blogger
geupdated wird, ist es wichtig ab und dann mal reinzuschaun. wer selber was
reinschreiben möchte, braucht den
usernamen: informell und
das passwort, welches ich grad nicht parat hab.
für mehr info hierzu s. geforwardede alte e-mail zu blogger,
von damals... darin findet ihr alle wichtigen infos zum blogger nochmal (die
mail kommt in 1,2 tagen).
finde sie grad nicht mehr in meinem account. robert, hast du
sie vielleicht noch? oder sonstjemand...., dann bitte ganz schnell forwarden.
einpaar tips:
speichert die adresse des bloggers
einfach unter favoriten ab oder bookmarked sie, dann seit ihr mit einem klick
beim blogger
für längere texte empfiehlt es
sich,
1.diese in word als html
abzuspeichern
2.die html datei im browser zu
öffnen
3. dann den quelltext zu öffnen (
rechte maustaste: menü „quelltext anzeigen“)
4. diesen wiederum per strg.c
kopieren
5. beim blogger ins textfeld, quasi
als html-quelltext einfügen, strg.v
das haben wir ausprobiert, es klappt ganz gut... doch
möglichst auf extravagante zeichen verzichten, und nen simplen fond benutzen...
RAUMERWEITERUNGSHALLE
(für alle betroffenen)
die miete muss dringend
überwiesen werden! oder wurde von zwei jackies kürzlich überwiesen... wie dem
auch sei
am besten gleich morgen dauerauftrag oder so machen.
blz: 120 40000k.nr. 620 643 700
empfängername: schadi... (bin mir nicht sicher, kommt bald
ne extramail zu diesem punkt)
verwendungszweck: r.erweiterungshalle
und: raumerweiterungshalle steht der iuif zwar nahe, ist
jedoch, da auch nicht-jackies bei der organisation beteiligt sind, nicht ausschließlich für iuif veranstaltungen bzw.
initiativen da. die entscheidung darüber, was dort stattfinden soll,
wird per abstimmung getroffen. jeder beteiligte kann
vorschläge erbringen...
IUIF
sollte nicht als konkurrenz zur uni-zeit verstanden werden.
es gibt durchaus möglichkeiten, die arbeit an der iuif sich in form von
scheinen anerkennen zu lassen.
sie bietet darüber hinaus auch andere qualifikationen, die
über einen uni-schein weiterführen können...
man kann die iuif auch als grundlage
für ein selbstbestimmtes arbeitsumfeld begreifen.
durch die präsenz von unterschiedlichen disziplinen, egal ob
akademisch oder nicht, bietet sich an der iuif die möglichkeit eines „studium generale“ an.
darüberhinaus kann die iuif alle potentiale einer
selbstoraganisierten arbeitsstruktur beherbergen... und natürlich auch die
viele arbeit, die damit verbunden sind. wichtig ist es für jeden einzelnen über
diese potentiale nachzudenken, und darüber was sie für einen selbst bedeuten
können.
diskussionen darüber, was die iuif momentan ist und was sie
sein könnte, dauern an...
mit dem thesenpapier wollen wir uns dem annähern. das
bedeutet konkretisieren, ohne endgültigkeiten zu formulieren.
THESENPAPIER
näheres hierzu in der e-mail : „thesenpapier +
stichwortliste“
TERMINE
evolutionäre zellen (s. blogger information hierzu): deadline 1. oktober
intervening
the urban void: ausstellung in amsterdam, im
public space with a roof (s. geforwardede e-mail) november
diese liste bitte ergänzen, hab glaube ich paar sachen
vergessen...
hoffe ihr könnt was mit diesen informationen anfangen. falls
zu ungenau, dann nachfragen.
wichtig: dies sind nur die ergebnissse der letzten iuif
sitzung, also diskutierbar und veränderbar...
-Offenheit für alle:
Diskussionen und Überlegungen sollen für alle nachvollziehbar sein, auch wenn
sie nicht dabei waren, also: anfertigen von protokoll o.ä. von jedem
(produktiven) Treffen
-Kommunikation der
Termine, nächste Treffen
-Prioritätensetzung:
grundsätzlich hat jeder das Recht, bei der iu mitzuarbeiten, gleich, welchen
Prioritätsrang der/diejenige der iu persönlich einräumt
-Aber: die iu ist zwar
offen, jedoch kein serviceprovider für andere, iu kann nicht konsumiert werden à beiderseitige Verantwortung, Präsenz ist wichtig
Diskutierte
Begriffe
-gelebte Bildung:
angewandte B. aus Handeln Wissen erwerben, aus Wissen Handeln entwickeln (?)
-Interesse an
Gesellschaft: wut/ unzufriedenheit à soll produktiv genutzt werden, wut als Motor /
Notwendigkeit zu handeln (à produktive Wut)
( ? Wut vs. Angstfreier Raum: Konflikt,
der nicht unbedingt aufgelöst werden muß ? )
-angstfreier Raum à spielerische Herangehensweise, ohne Ernsthaftigkeit
mit Beliebigkeit zu verwechseln , kein Rechtfertigungsdruck nach außen
-Niedrigschwelligkeit
des Ansatzes/ low key approach/ Spielerisch
-subjektive
Wissenschaftlichkeit: Abkehr von absolutem wahrheits/ objektivitätsanspruch,
Unmöglichkeit der Objektivität à Produkt der arbeit hat Offenheit / Brüchigkeit, die
es anderen ermöglicht Meinungen, Erkenntnisse anzuzweifeln und zu hinterfragen.
Positionen einnehmen, die streitbar sind und worüber auch gestritten wird
- Verhandelbarkeit der Positionen, gemeinsamer
Grundkonsens unter inrücksichtnahme der individuellen Meinung/Überzeugung,Zusammenarbeit trotz aller Unterschiede
Begrifflichkeiten
-multitude, rhizom à Begriffe die noch grundätzlich geklärt werden müssen
und deren Anwendbarkeit auf die IU noch diskutiert werden muss
-à zusammenstellung eines readers mit relevanten Texten
hallo, folgende mail habe
ich im ag_inhalt postfach gefunden (es lohnt sich doch noch hin und wieder dort
mal vorbeizuschauen!)
gruss, jackie
Liebe ag-inhalt,
gibt es euch noch?Ihr hattet uns im november 2003 angeschrieben.
ich sende euch die wettbewerbsausschreibung evolutionaere zellen 2004. vielleicht
habt ihr ja lust, euch mit den projekten, die ihr währned der streikzeit
organisiert habt, zu bewerben.
beste grüße
Claudia, finger e.V
“Wie
gestalten Sie Ihre Gesellschaft?”
evolutionäre
zellen 2004
Ein mit 10.000
Euro dotierter Wettbewerb
Der mit 10.000
Euro dotierte Wettbewerb »evolutionäre zellen 2004« sucht Gruppen,
Vereine, Unternehmen und Personen die durch ihr Engagement neue Wege der Gesellschaftsgestaltung
eröffnen.
Einsendeschluss
ist der 1. Oktober 2004.
Den gesellschaftlichen
Ist-Zustand mit neuen Ideen verändern zu wollen ist nicht immer einfach,
stößt häufig auf Widerstand und konfrontiert mit der Frage,
welche Form die Idee annehmen muss, um den eigenen Ansprüchen zu genügen
und gleichzeitig andere zu überzeugen. Dementsprechend werden neue Ideen
und gesellschaftliche Alternativen zuerst in kleinen Zusammenhängen entwickelt
und erprobt, in Form von »Modellen«, »gesellschaftlichen Inseln«
oder »evolutionären zellen«.
Mit der Frage:
»Wie gestalten Sie Ihre Gesellschaft?« richtet sich der Wettbewerb,
quer durch alle Sparten und Professionen, an Laien oder Profis, aus den unterschiedlichsten
gesellschaftlichen Zusammenhängen, die selbstbeauftragt ihr gesellschaftliches
Umfeld gestalten.
Gesucht werden:
• Beiträge,
die durch produktives Querdenken und Zweckentfremdung vorgegebener Bedingungen,
Missstände thematisieren.
• Beiträge
von Autodidakten oder »professionellen Dilettanten«, die sich auf
eigensinnige Art und Weise eine neue/alternative Struktur erarbeiten, um ihre
Bedürfnisse und Überlegungen zu vermitteln und so innovatives und
kritisches Denken weiterentwickeln.
• Beiträge,
die ihre Ideen mit außergewöhnlichen, innovativen Formen der Umsetzung,
Vermittlung und Darstellung verbinden und dadurch Möglichkeiten der gesellschaftlichen
Weiterentwicklung eröffnen.
• Beiträge,
die das Überdenken der gegenwärtigen gesellschaftlichen und kulturellen
Konventionen nahelegen, bzw. zwingend notwendig machen.
• Beiträge,
die auch in Form von Hinweisen und Beschreibungen auf beispielhafte Formen der
Gestaltung von Gesellschaft aufmerksam machen.
• Beiträge,
die nicht Exempel irgendeiner Theorie sind, sondern exemplarische Fälle
der gesellschaftlichen Wirklichkeit.
Die Jury
Die Jury besteht
aus Einzelpersonen und VertreterInnen von Organisationen, die sich durch ihre
Ideen und Vorgehensweisen im Bereich der Gestaltung von Gesellschaft engagieren.
Die Jurymitglieder
sind:
• »Dachverband
der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre«
• »Sportsfreunde
Rüsselsheim«/»Liste Rüssel«
• »Kunstsportgruppe
Umgehungstechnik«
• Martin
Fritz, Leiter des »Festival der Regionen«
• Veronika
Kaup-Hasler, Leiterin des Festivals »Theaterformen 2004«
• »Hanau
selber kaufen«, eine Initiative der »Internationalen Ärzte
für die Verhütung des Atomkrieges und in sozialer Verantwortung e.V«
• Gerald
Hintze, »Weser 5«, Evangelische Diakonie Frankfurt am Main
• Dr. Thomas
Leif, Vorsitzender des »netzwerk recherche e.V.«
• »finger
– Verein zur Förderung der Gesellschaftsgestaltung e.V.
Geschäftsführer
der Jury: Dr. Michael Fehr, Direktor des Karl Ernst Osthaus-Museum, Hagen,
Die Jury wird sich
im Rahmen eines Symposions in der »Neuen Gesellschaft für Bildende
Kunst e.V.« vom 10. – 12. September in Berlin ausführlich vorstellen
Was »evolutionäre
zellen« aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen für die Gesellschaft
wichtig macht, ist ihre Vorgehensweise alltägliche Situationen frei von
bestehenden Konventionen zu bewerten, Gegebenheiten neu zu interpretieren und
daraus alternative Handlungsstrategien zu entwickeln. Werden die gestalterischen
Ideen dann mit außergewöhnlichen Formen der Umsetzung, Vermittlung
und Darstellung verknüpft, kann gezielt Aufmerksamkeit auf ein individuelles
oder auch kollektives Anliegen gelenkt werden. Als Resultat entsteht –
nicht nur für die Handelnden selbst – ein neuer gedanklicher Raum
für potentielle oder konkrete Veränderungen.
Die Zielsetzung
des Wettbewerbs »evolutionäre zellen« ist, selbst beauftragte
gesellschaftsgestaltende Ideen und Projekte zu sammeln, ihnen ein Forum zu bieten
und zu ihrer Darstellung und Vermittlung beizutragen. Neben der, von der Jury
getroffenen Auswahl prägnanter Beispiele, geht es dem Wettbewerb »evolutionäre
zellen« auch um die Darstellung des gesamten Spektrums in dem sich selbst
beauftragte Gesellschaftsgestaltung heute bewegt.
Durch das Wettbewerbsprojekt
wird es ermöglicht, verschiedene Formen der Gesellschaftsgestaltung in
einen gemeinsamen Kontext zu stellen, um sie als impulsgebende Kräfte und
kulturell relevante Faktoren sichtbar zu machen und so einen Überblick
über das derzeit vorhandene Engagement zu schaffen.
Allgemein
Der Wettbewerb
zum Thema Gesellschaftsgestaltung wurde zum ersten Mal im Jahr 2002, von finger,
als Arbeitsgruppe der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst e.V., ausgeschrieben.
Dazu wurden 312 internationale Beiträge eingereicht. Um diese sehr unterschiedlichen
gesellschaftsgestaltenden Ansätze der Öffentlichkeit zugänglich
zu machen, arbeitet finger e.V. an verschiedenen Formen der Präsentation
(Ausstellungen, Website, Publikationen, usw.)
Das über die
Einreichungen zu dem regelmäßig stattfindenden Wettbewerb entstehende,
öffentlich zugängliche Archiv der »evolutionären zellen«
versteht sich, jenseits etablierter Ideologien und Standpunkte, als unabhängige
Informationsquelle. Über die hier versammelten Beiträge sollen Rückschlüsse
auf den aktuellen Zustand der Gesellschaft und deren Entwicklung möglich
werden. Damit soll einer breiten Öffentlichkeit das Angebot zur Orientierung
in der Gegenwart gemacht werden um neue Handlungsräume für die Zukunft
zu entwicklen.
Für die Beiträge,
die zur aktuellen Ausschreibung »evolutionäre zellen 2004«
eingehen, ist neben der Präsentation aller Einreichungen in einer Ausstellung
vom 10. Dezember 2004 bis zum 30. Januar 2005 im Karl Ernst Osthaus-Museum in
Hagen eine Publikation in Form eines »Handbuches« zur Gesellschaftsgestaltung
geplant.
Der Wettbewerb
ist ausgeschrieben von »finger - Verein zur Förderung der Gesellschaftsgestaltung
e.V.«, in Zusammenarbeit mit dem Karl Ernst Osthaus-Museum, Hagen, THEATERFORMEN
2004/REpublicACTION(*), der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK),
Berlin und wird unterstützt von der Hessischen Kulturstiftung.
(*gefördert
durch die Kulturstiftung des Bundes)
Ausführliche
Informationen zu Wettbewerb, Jury und zu den Teilnahmebedingungen, sowie
die Wettbewerbsformulare als pdf-download sind im Internet zu finden unter:
http://www.evolutionaere-zellen.org
Die Formulare können
auch gegen einen frankierten Rückumschlag unter folgender Adresse angefordert
werden: finger e.V • »evolutionäre zellen« c/o Karl-Ernst-Osthaus
Museum • Hochstraße 73 • D-58095 Hagen
Einsendeschluss
ist der 1. Oktober 2004
Termine
10.09. - 12.09.2004
evolutionäre
zellen 2004 – Symposium zur Gesellschaftsgestaltung
in der Neuen Gesellschaft
für Bildende Kunst, Berlin
(detailliertes
Programm demnächst unter www.evolutionaere-zellen.org)
10.12.2004
- 30.01.2005
evolutionäre
zellen 2004 – Preisverleihung und alle Einreichungen im Überblick
Jan: gelebte Bildung, Bildung
nicht als ein isolierter und später in (entfremdeter) Arbeit eventuell
anwendbarer Bereich des Lebens, sondern als eine gelebte/lebbare Perspektive.
Practical research; aus der Notwendigkeit der Situation heraus handelnd und
dieser Perspektive Gehalt gebend sich ("praktisches") Wissen aneignen.
Vorschlag für
einen Workshop zum Thema Organisation. Annäherung an die Begriffe commons,
multitude und rhizom
mögliche Beginnperioden
1. Dez 2004 bis 30. Apr 2005
oder 1. Jan 2005 - 30. Jun 2005
konsequent kollektives
Publikations und research Projekt mit Hilfe eines Wikis/Hypertext. Der Anspruch
ist im Laufe des Projekts eine adequate Druckform herauszuarbeiten.